Ein Stück Geschichte

InterCheM (Internationale Chemische Maatschappij) wurde Anfang der 60er Jahre von Herrn Groeneweg aus Malden gegründet. Einige Jahre später wurde das Unternehmen, nach einer kurzen Zeit der Zusammenarbeit, von Herrn Peters übernommen. Der Tätigkeitsbereich beschränkte sich auf die Entwicklung und den Verkauf von Entfettungsmitteln für Fahrzeuge und Reinigungsprodukte für Autowaschanlagen. Wenig später zog das Unternehmen aus einem kleinen Schuppen in eine Scheune um, um schließlich in das Kühlhaus eines Obsthändlers in der Distelakkerstraat in Beuningen einzuziehen. Zum Ende der Ölkrise 1973 beschloss Herr Peters, Lösungsmittel zu produzieren. Aufgrund der großen Nachfrage nach Lösungsmitteln gründete er einen chemischen Großhandel. Das Produktsortiment wurde um Papier, Deckfolie, Schleifpapier, Farbspritzmasken u. dgl. erweitert. InterCheM begann auch mit dem Vertrieb von Transparentlacken und der Produktion von Härtern. Diese Produkterweiterung führte dazu, dass das Unternehmen an einen größeren Standort am Metaalweg in Weurt umziehen musste. Anfang der 80er Jahre kam dann auch der Export in europäische Länder in Gang.

“Die handwerkliche Produktionsweise sorgte in den Anfangsjahren für einen enormen Zustrom von Kunden” 

Die Geschäftsführung von InterCheM musste feststellen, dass die Kunden sich mit verschmutzten Verdünnungsmitteln und den damit einhergehenden Umweltauflagen herumschlugen. Ihnen wurde klar, dass sich die Abfallstoffe aus der Farben-, Tinten- und Grafikindustrie nachteilig auf die Umwelt auswirken konnten. Es wurde eine Umweltabteilung gegründet und als eines der ersten Unternehmen in den Niederlanden begann InterCheM einen Sammel- und Verwertungsdienst zu betreiben. Das wurde von den Behörden anerkannt und InterCheM erhielt eine Genehmigung zur Verwertung chemischer Abfallstoffe. Wiederverwendung war und ist dabei das Hauptziel. Ende der 80er Jahre wurde mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Lacken und Grundierungen für die Automobilindustrie sowie Spülmaschinen und Dosenpressen für die farbenverarbeitende Industrie begonnen. Statt handwerklichem Können waren jetzt Professionalität, moderne Maschinen und wichtige Umweltgenehmigungen gefragt. 1993 ist InterCheM in das Industriegebiet De Schoenaker an der A73 in Beuningen (Gelderland) umgezogen. Wenig später hat Herr Peters das Unternehmen verkauft. Ende der 90er Jahre wurde der ‘neue InterCheM-Stil’ eingeführt. Bis heute zählt InterCheM, unter der Leitung von Rens Zwanenburg, zu den größten Abfallentsorgungsunternehmen und chemischen Produktionsbetrieben der Niederlande. Renommiert und unabhängig. Der Vertrieb von Randartikeln wurde abgeschafft, aber der Service ist noch immer genauso gut wie früher. Insbesondere auch Dank der heutigen Spezialisierung auf Abfall und Chemie.

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